art of hosting –  die Kunst des Gastgebens umfasst eine Sammlung von experimentellen Methoden für Gruppenprozesse, zur Gemeinschaftsbildung und zum Begleiten von Tagungen, Konferenzen.

art of questioning – die Kunst eine Frage zu stellen, in der Frage zu stehen. 
Eine Frage ist ein Schlüssel, ein Portal, ein Lücke im Denken, eine Schwelle. Eine Frage schafft einen Quellpunkt, einen Schmelzpunkt, einen Siedepunkt. Es zeigen sich damit verbundene Einflüsse, Assoziationen, Werte. Eine Frage versetzt uns ins Staunen, zeigt eine Schwelle auf, von der wir ins Unbekannte aufbrechen können. Eine Frage kann uns auch die Wurzeln, das Geflecht der Bezogenheit klar machen, so das wenn es zu Entscheidungsprozessen kommt, die Vielfalt der gestaltgebenden Kräfte deutlich werden.

art of harvesting – die Kunst des Erntens, des Verdichtens. 
In der Umlaufbahn von Kollektiven, zwischen Menschen, die sich zusammentun, um zu lernen, zu wandeln, zu schaffen, entsteht ein holstisches Gewahrsein. In diesem medialen, morphogenetischen Feld können innere Bilder, Gedanken, Geistesbliltze auftauchen, die die tiefere Ordnung des Gesamtgeschehen deutlich werden lassen. Mit künstlerischen Mitteln werden diese sichtbar gemacht, so das sie wie Samen für Zukünftiges wirken können.

Das Fremde, das Verwahrloste, das Traumatisierte – wir leben ein zerbrechenden Welten, im Übergang zu Zeiten, die wir gestalten können. Mit meiner Arbeit möchte ich Räume schaffen, in denen wir zusammen träumen können und uns erinnern, das was wahr war wertschätzen und das was geht, angemessen verabschieden. Wir sind soziale Wesen.